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Vegane Quarkmutzen

Quarkmutzen dürfen bei uns in Aachen an Karneval auf keinen Fall fehlen. Sie gehören einfach dazu – so wie das Tanzen, Schunkeln und Feiern in den Kneipen, Festsälen und beim Straßenkarneval. Ein Glück, dass die Quarkmutzen auch ganz vegan wahnsinnig lecker sind.

Werden die Quarkmutzen vegan zubereitet, sind es streng genommen eigentlich gar keine Quarkmutzen mehr, sondern saftige Joghurtmutzen. Dieses Rezept ergibt etwa 40 Bällchen. Weil es sich um ein rheinisches Fettgebäck handelt, verzichte ich mal auf die Kalorienangabe. 😉 

Das Rezept

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 160 g Zucker
  • 6 EL Essig
  • 6 TL Natron
  • 500 g Sojajoghurt
  • Öl zum Frittieren
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Den Essig mit dem Natron vermischen und kurz ziehen lassen. 6 Esslöffel Essig und 6 Teelöffel Natron ersetzen insgesamt 6 Eier und sorgen für einen fluffigen Teig. Achtung! Nicht jeder Essig ist vegan, da je nach Essig für die Klärung der Einsatz von Gelatine notwendig ist.

  2. Dann alle Zutaten mit einem Handmixer vermengen, bis ein glatter, leicht fester Teig entsteht.

  3. In einem Topf Öl erhitzen, bis es an einem Holzlöffel kleine Blasen wirft. Dann ist es heiß genug.

  4. Mit zwei Esslöffeln kleine Kugeln vom Teig abstechen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Es ist genug Öl im Topf, wenn man die Mutzen problemlos im Öl drehen kann, bis sie rundherum braun gebacken sind. Das Öl darf allerdings nicht zu heiß werden.

  5. Die Mutzen mit einer Schöpfkelle herausholen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

  6. Wenn sie noch warm sind mit Puderzucker bestreuen. Ganz frisch schmecken sie am besten!

Ich habe übrigens noch ein traditionelles, rheinisches Fettgebäck für euch, was wir in Aachen auch mit Vorliebe an Karneval verspeisen: Mutzenmandeln.

Und wer keine Lust auf vegane Joghurtmutzen hat, findet auf meinem Blog natürlich auch noch ein klassisches Rezept für traditionelle Quarkmutzen.

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