Brot & Brötchen

Rheinisches Schwarzbrot

Jeder, der im Rheinland groß geworden ist oder hier lebt, kennt dieses Schwarzbrot. Mein Rezept ist in der Vorbereitung super zeitsparend. Die Zutaten werden miteinander vermischt, der Teig muss nicht gehen, das Brot muss nur für etwa drei Stunden in den Ofen. Ihr braucht auch kein Anstellgut aus Roggen oder Co.

Das Rezept

Zutaten

  • 180 g Roggenmehl
  • 220 g Dinkelvollkornmehl
  • 120 g Roggenschrot
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 500 g Sojamilch
  • 2 TL Apfelessig
  • 14 g Trockenhefe
  • 80 g Zuckerrübensirup
  • 1 EL Salz

Zubereitung

  1. Die Sojamilch lauwarm erwärmen und mit dem Apfelessig vermengen. Dadurch flockt die Sojamilch ein bisschen, schmeckt etwas säuerlich und ähnelt Buttermilch, die ursprünglich in den Teig des Brotes kommt. Das Sojamilch-Essig-Gemisch etwa 15 Minuten stehen lassen.
  2. Roggenschrot mit Roggenmehl, Dinkelvollkornmehl, Salz und der Trockenhefe vermengen. Danach die Sonnenblumenkerne unterrühren.
  3. Als nächstes die eingedickte Sojamilch und das Zuckerrübensirup hinzugeben und mit einem Knethaken etwa zwei Minuten zu einem Teig vermengen. Der Teig sollte feucht und klebrig sein.
  4. Bei 150 Grad Ober-/Unterhitze kommt das Brot in einer Kastenform für etwa drei Stunden in den Ofen.
  5. Tipp: Eine Tasse Wasser mit in den Ofen stellen und das Brot immer wieder mit einer Sprühflasche mit Wasser bestäuben. So bleibt es schön saftig unddie Kruste wird knusprig.

Und was isst man so auf rheinischem Schwarzbrot? Wie wäre es zum Beispiel mit würzigem Kürbisaufstrich oder einer Portion veganer Aioli?

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